Theilenhofen.de

Bürgerbrief Februar 2018

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
nachstehend einige Informationen aus unserer Gemeinde:

Stellenausschreibung
Die Gemeinde Theilenhofen sucht für die Reinigungsarbeiten im Kindergarten, Rathaus und Schulhaus zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Aushilfskraft.
Der Einsatz erfolgt unregelmäßig als Urlaubs- und Krankheitsvertretung.
Bewerbungen bitte schriftlich bis spätestens 16.03.2018 an die Verwaltungsgemeinschaft Gunzenhausen, Reutbergstr. 34, 91710 Gunzenhausen. Auskunft erteilt Herr Grünsteidel, Tel.-Nr. 09831/677415, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Informationen zu unserem Mehrgenerationenhaus
Die nachfolgenden Gewerke sind bereits vergeben und werden in Kürze ausgeführt:

- Elektroarbeiten, Heizungs- und Sanitärarbeiten, Putz- und Stuckarbeiten, Estricharbeiten, Fenster und Außentüren


Dorfplatz Theilenhofen
Der Auftrag wurde durch das Amt für Ländliche Entwicklung vergeben und es soll, sobald es die Witterung erlaubt, mit den Arbeiten begonnen werden.

Gewerbegebiet Theilenhofen
Die restlichen Erschließungsarbeiten sind ebenfalls vergeben und werden auch in Kürze ausgeführt. Interessenten können Grundstücke jederzeit erwerben. Ein Baubeginn ist ebenfalls sofort möglich.

Kanalschaden „Im Brühl“
Durch einen Kanalschaden wurde ein Teil der Straße unterspült und deshalb musste der Kanal ausgetauscht werden. Diese Arbeiten werden im Laufe dieser Woche fertig gestellt, so dass die Straße wieder befahrbar ist.

Bürgerversammlungen

Zu den nachstehenden Bürgerversammlungen lade ich hiermit herzlich ein:

Rittern:              Donnerstag, 08.03.2018, 20.00 Uhr, Gasthaus Barthel
Dornhausen:     Donnerstag, 15.03.2018, 20.00 Uhr, Gasthaus Haas
Gundelsheim:   Freitag, 16.03.2018, 20.00 Uhr, Gasthaus „Zum Weinstock“
Wachstein:        Mittwoch, 21.03.2018, 20.00 Uhr, Gasthaus „Zur Sonne“
Theilenhofen:    Donnerstag, 22.03.2018, 20.00 Uhr, Gasthaus „Zum Signal“


Aus gegebenem Anlass möchte ich wieder einmal auf die gemeindliche Hundehaltungsverordnung hinweisen. Nachstehend ein Auszug aus dieser:

Verordnung zum Schutz der Öffentlichkeit vor Gefahren durch Hunde (Hundehaltungsverordnung – HVO)

§ 1 Verbote

1.)  Wer Hunde in öffentlichen Anlagen oder auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen mit sich führt, hat dies so zu tun, dass andere nicht gefährdet, geschädigt oder belästigt werden.

2.) Zur Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder die öffentliche Reinlichkeit sind Kampfhunde und große Hunde innerhalb des bebauten Ortsbereiches auf öffentlichen Anlagen und öffentlichen Straßen und Wegen stets an einer reißfesten Leine von höchsten 120 cm Länge zu führen. Die Person, die einen leinenpflichtigen Hund führt, muss dabei jederzeit in der Lage sein, das Tier körperlich zu beherrschen.

3.) Von Kinderspielplätzen und deren näherem Umgriff sind Kampfhunde und große Hunde fernzuhalten; auch ein Mitführen an der Leine in diesen Bereichen ist nicht gestattet.


§ 2 Begriffsdefinition

1.) Als Kampfhunde im Sinne des § 1 Abs. 2 und Abs. 3 gelten Hunde, die aufgrund rassespezifischer Merkmale, Zucht oder Ausbildung als gesteigert aggressiv und gefährlich gegenüber Menschen oder Tieren anzusehen sind.

a) Bei den folgenden Rassen und Gruppen von Hunden sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden wird die Eigenschaft als Kampfhund stets vermutet:
-Pit Bull
-Bandog
-American Staffordshire Terrier
-Tosa Inu.

b) Bei den folgenden Rassen von Hunden wird die Eigenschaft als Kampfhund vermutet, solange nicht der zuständigen Behörde für die einzelnen Hunde nachgewiesen wird, dass diese keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren aufweisen:
-Alano
-American Bulldog
-Bullmastiff
-Bullterrier
-Cane Corso
-Dog Argentino
-Dogue de Bordeux
-Fila Brasileiro
-Mastiff
-Mastin Espanol
-Mastino Napoletano
-Perro de Presa Canario (Dogo Canario)
-Perro de Presa Mallorquin
-Rottweiler.

Dies gilt auch für Kreuzungen dieser Rassen untereinander oder mit anderen als den von Buchstaben a) erfassten Hunden.

c) Unabhängig hiervon kann sich die Eigenschaft eines Hundes als Kampfhund im Einzelfall aus seiner Ausbildung mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität oder Gefährlichkeit ergeben.

2.) Als große Hunde i.S. des § 1 Abs. 2 und Abs. 3 sind Hunde zu verstehen, die eine Schulterhöhe von mindestens 50 cm aufweisen. Zu den großen Hunden zählen stets erwachsene Hunde der Rassen Schäferhund, Boxer, Dobermann, Rottweiler und Deutsche Dogge.

3.) Fußgängerzonen sind solche Bereiche, die nach § 41 Abs. 2 Nr. 5 StVO durch die Zeichen 242 und 243 als Fußgängerbereich öffentlich gewidmet sind.

4.) Verkehrsberuhigte Bereiche sind solche Bereiche, die nach § 42 Abs. 4 a StVO durch die Zeichen 325 und 326 als verkehrsberuhigte Bereiche öffentlich gewidmet sind.

5.) Grünanlagen sind alle Flächen, die mit Rasen, Blumen oder Gehölzen bestanden sind, gärtnerisch gepflegt werden und die die Gemeinde der Allgemeinheit zugänglich gemacht hat. Dazu gehören auch die öffentlich zugänglichen Flächen in  Kleingartenanlagen.

6.) Beschränkt-öffentliche Wege in Grünanlagen sind solche Wege, die nach Artikel 6 des Bayer. Straßen- und Wegegesetzes als beschränkt-öffentliche Wege gewidmet sind und mindestens mit einer Wegseite an eine Grünanlage angrenzen.

7.) Kinderspielplätze sind Flächen, die für Kinder zum Spielen bestimmt sind und die in der Regel entsprechende Einrichtungen, wie z.B. Sandkästen, Turn- und Spielgeräte, Tischtennisplatten, Ballspielflächen u.ä. aufweisen. Zu den Kinderspielplätzen gehören auch Bolzplätze und sogenannte Aktivspielplätze. Kinderspielplätze sind nicht nur solche, die in öffentlicher Trägerschaft stehen, sondern auch Kinderspielplätze, die sich in Privateigentum befinden und tatsächlich öffentlich zugänglich sind. Zum näheren Umgriff der Kinderspielplätze gehören die unmittelbar angrenzenden Flächen, insbesondere die Bereiche, in denen sich die Aufsichtspersonen der spielenden Kinder regelmäßig aufhalten (z.B. Ruhebänke, Wegeflächen im Bereich der Spieleinrichtungen usw.).

Alle Hundehalter werden aufgefordert, sich an diese rechtskräftige Verordnung zu halten. Ansonsten sieht sich die Gemeinde dazu gezwungen, die Verordnung entsprechend zu vollziehen. Verstöße hiergegen werden mit Geldbuße geahndet.


Mit freundlichen Grüßen

H.   K ö n i g
Erster Bürgermeister