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Wachstein

Der Wald reicht bis an die Ortschaft heran. Nur 1 km zum Römerbad. Guter Ausgangspunkt für schöne Spaziergänge und Wanderungen sowie Fahrradtouren, auch ins Altmühltal und besonders zu den fränkischen Seen (Altmühlsee, Kleiner- und Großer Brombachsee).

Guter Gasthof/Speisegaststätte, mit Übernachtungsmöglichkeiten, am Ort.

Die ehemals bis 1978 selbständige Gemeinde bietet ebenfalls einen schönen Ausblick auf das Altmühltal und den nahen Hahnenkamm. Wachstein war 1973 Bundessieger im Ortsverschönerungswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Ein Dorf in Grün und Blumen.

Im Jahre 2001 wurde Wachstein im 26. Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner - Unser Dorf hat Zukunft, auf Landes -und Bundesebene erneut mit einer Goldplakette ausgezeichnet. Damit wurde das Engagement der Bürgerinnen und Bürger von Wachstein, ihren Ort und seine Gemarkung zukunftsweisend zu gestalten sowie Kultur und Brauchtum zu pflegen, ausgezeichnet.

Im Zuge der Vorbereitungen zu dieser hohen Auszeichnung haben die Ortsteilbewohner in sehr hoher Eigenleistung sowohl den gesamten Ort umgestaltet, wie auch einen sehenswerten Spielplatz errichtet.

Theilenhofen

Die urkundlichen Erwähnungen Theilenhofens reichen nicht über das 13. Jahrhundert zurück. Damals war das Adelsgeschlecht der Fricken, das seinen Sitz in Wassertrüdingen hatte, hier begütert. Den Zehnten besaßen die Herren von Seckendorf bis 1407. Dann verkauften sie ihn an Stephan von Absberg und dieser 1409 an den Nürnberger Bürger Konrad Kreß. Dessen Erbe, Hans Waldstrom, trat ihn 1433 an das Kloster Herrieden ab, das den kleinen Zehnten an Ulrich Göllmeier in Theilenhofen weiter veräußerte.

Der Meierhof war Eigentum der Herren von Seckendorf, die ihn 1402 an Adelheid von Treuchtlingen verkauften. Dann ging er an die Grafen von Pappenheim über. Die Abgaben, die der Meierbauer an die Herrschaft entrichten mußte, waren damals nicht unbedeutend. Auch der Deutschorden mit dem Sitz in Ellingen hatte hier mehrere Höfe. 1371 gingen die ehemals Frick´schen Besitzungen für 23.000 Pfund Heller an den Burggrafen von Nürnberg und von diesem an die Markgrafen über. Das Patronatsrecht blieb aber bei der Grafschaft Pappenheim bis 1806.

Die Kirche muss ein hohes Alter haben; denn sie findet sich weder in dem Kirchweihverzeichnis des Bischofs Gundekar II. (1057 bis 75), noch in dem des Bischofs Otto (1183 bis 95) Sie war der Märtyrerin Agathe geweiht. Der weibliche Name erklärt sich daraus, dass Theilenhofen früher Filial der sehr alten Pfarrei Gundelsheim war. Das Gotteshaus hat ein würdiges, harmonisch abgestimmtes Kleid erhalten, so dass sie einen überaus freundlichen Eindruck macht und die Ortschaft Theilenhofen prägt.


Theilenhofen hat sich durch die Ausweisung von Siedlungsgebieten gut entwickelt. So konnte der örtliche Kindergarten, der auch den übrigen Ortsteilen zur Verfügung steht, von 2 auf 3 Gruppen erweitert werden.

Am Ort befindet sich auch die Teilhauptschule des Schulverbandes Pfofeld - Theilenhofen. In den Jahren 1996/1997 wurde das Schulgebäude zu einer modernen Schule umgestaltet, indem die vorhandene Bausubstanz saniert und ein neuer Trakt angegliedert wurde. Die Hauptschüler sind in den Schulverband Absberg - Haundorf integriert.

Die Gemeinde betreibt darüber hinaus eine Gemeindebücherei, die sehr gut von den Bürgern angenommen wird.

 

Allgemeines

Die Gemeinde Theilenhofen in ihrer jetzigen geografischen Ausdehnung wurde im Zuge der Gebietsreform Bayerns in den 70 er Jahren gebildet.

Sie besteht aus den ehemaligen selbstständigen Gemeinden

> Dornhausen
> Gundelsheim a. d. Altmühl, früher Landkreis Weißenburg i. Bay.
> Theilenhofen mit OT Rittern und
> Wachstein.


Die einzelnen Ortsteile sind noch immer landwirtschaftlich geprägt.

 

 

 

 

 

 

Rittern

Rittern ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Theilenhofen.

Der Ort befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Verlauf des Limes. Etwa 1 km von Rittern entfernt können Reste eines römischen Wachturm besichtigt werden. Er liegt etwa 50 m neben dem neuen Limeswanderweg. Von der Höhe des Ritterner Espan bietet sich ein weiter Blick hinüber nach Absberg und über die Höhezüge bis Geiselsberg.

Gundelsheim a.d. Altmühl

Die früher zum Landkreis Weißenburg gehörende, ehemals selbständige Gemeinde Gundelsheim, liegt unmittelbar an der Altmühl und bietet einen schönen Ausblick auf das Altmühltal und den gegenüberliegenden Hahnenkamm. Der Ort wurde im Jahre 1971 Bundessieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" und wurde mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Vor kurzem wurde Gundelsheim Bezirkssieger im 21.Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft". Zuletzt bekam der Ort auf Landesebene eine Silbermedaillie; eine herausragende Leistung.

Die
Kirche von Gundelsheim wurde vor kurzem hervorragend restauriert und birgt in sich "eine der schönsten Jugendstilräume in Bayern" (Altlandrat Herr Dr. Karl Friedrich Zink).

Es lohnt sich deshalb immer, wenn man die Kreisstraße WUG 1 von Weißenburg über Gundelsheim a. d. Altmühl zur B13 befährt, in Gundelsheim Halt zu machen und einen Blick in diese Kirche zu werfen.